Die Hochzeitstorte hat eine lange Tradition und ist von Hochzeiten kaum mehr wegzudenken. Schon im alten Rom war der Kuchen Bestandteil der Vermählung. Damals wurde ein Mandelkuchen über dem Kopf der Braut gebrochen – als Zeichen der Segnung. Die Gäste sammelten die Krümmel auf und assen sie, wodurch der Segen auch auf die Gäste übertragen wurde. Auch heute gibt es noch zahlreiche Bräuche rund um die Hochzeitstorte. Der Klassiker: Wer beim zerschneiden der Torte die Hand oben hält, hat das Sagen in der Ehe. Ebenso wird geglaubt, dass das Backen der eigenen Torte Unglück bringt. Den Sagen nach ist das Backen der Hochzeitstorte der Brautmutter oder einem Bäcker/Konditor vorbehalten.

Doch was tun, wen man keinen Kuchen mag? Jedes Paar ist individuell und kann seine Hochzeit nach seinem Geschmack planen. Die Torte kann also getrost weggelassen und ein alternatives Dessert serviert werden. Für alle, die jedoch nicht auf diesen Brauchtum verzichten wollen, haben wir fünf Alternativen zur klassischen Hochzeitstorte herausgesucht. Ist doch das Hereinbringen der “Torte” auf vielen Festen eine der Höhepunkte.

Die Melonentorte

Wer es gesund oder kalorienarm mag, oder einfach frische Früchte bevorzugt, sollte eine Melonentorte in Erwägung ziehen. Der Körper der Torte besteht aus frischer Wassermelone oder aus gestapelten Schichten verschiedener Melonensorten. Hübsch verziert mit Früchten wie zum Beispiel Ananas, verschiedenen Beeren und Kiwis ist diese Fruchttorte ein echter Hingucker. Besonders erfrischend ist diese Tortenart gerade im Sommer. Mit steigenden Temperaturen sinkt bei vielen die Lust auf mastige Süssspeisen. Da ist eine Torte aus frischem Obst genau das richtige.

 

Die Kaesetorte

Eine Torte ganz aus Käse? Ja, das gibt es. Und damit ist nicht ein Käsekuchen à la New York Style gemeint, sondern ein Traum aus verschiedenen Käsesorten. Perfekt für alle Käseliebhaber und diejenigen unter uns, die eine Käseplatte jedem süssen Dessert vorziehen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Die “Torte” kann mit Früchten wie Feigen oder Trauben, Crackers, Nüssen und süssen Chutneys ergänzt werden.

 

Die Donuttorte

Die leckeren frittierten Kringel sind längst auch bei uns angekommen. Das runde Gebäck mit dem Loch in der Mitte gibt es in allen erdenklichen Farben, Varianten und Geschmacksrichtungen. Ob glasiert, mit Zuckerguss oder gefüllt. Die Donuts sind natürlich auch eine süsse Nachspeise, versprechen jedoch ein völlig anderes Geschmackserlebnis als traditioneller Kuchen. Hübsch gestapelt und dekoriert hält er mit der klassischen Hochzeitstorte locker mit.

 

Die Crepe-Torte

Für alle Liebhaber dieser französischen Spezialität: Die Crêpe ist jetzt salon- resp. hochzeitsfähig. Wer jetzt an einen langweiligen Teigfladen auf dem Teller denkt, liegt völlig daneben. Hoch gestapelt, mit leckerer Fruchtcrème oder Sahne gefüllt und hübsch dekoriert mit Puderzucker, Früchten oder Blumen ist die Crêpe-Torte ein echter Hingucker. Und schmeckt natürlich absolut grossartig.

Die Sushi-Torte

Für alle verrückten, ausgeflippten Paare kommt hier die Sushi-Hochzeitstorte. Ja genau, eine Hochzeitstorte aus Sushi. Als Hochzeitsplaner sieht und hört man viel, aber dies ist selbst für mich eine überraschende Neuheit. Warum nicht, wenn es gefällt. Und alternativ lässt sich Sushi ja auch aus Süssigkeiten herstellen.



Photocredit: Chris Marogg – Liebe rockt

Torte von Mein Tortenatelier